Im August 2005 bringt der Branchenprimus Maersk Sealand den Kauf der bisherigen Nummer 3, dem niederländischen Unternehmen P&O Nedlloyd unter Dach und Fach.


Der Kaufpreis beträgt dabei 2,3 Milliarden Euro.

Dafür wurde ein Unternehmen gekauft, das Schiffe mit einer gesamten Stellkapazität von 460.203 TEU verfügt.                Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich auf dieser Seite eine Sektion Wissenswertes einfügen, in der                           Fachbegriffe erklärt werden.


Vorerst muss Ihnen diese Information genügen: Die Größe eines Containerschiffes wird in                            TEU-Stellkapazität gemessen.

 

Die Entwicklung des P&O Aktienkurses bis zur Übernahme durch Maersk Sealand

 

Dieser Chart zeigt die Entwicklung des Aktienkurses von P&O Nedlloyd. Wie man sieht hat sich der Wert des Unternehmens seit dem Krisenjahr 2003 beträchtlich erhöht.


Das Übernahmeangebot von Maersk Sealand betrug 57 US$ pro Aktie und wurde von den Aktionären von P&O Nedlloyd angenommen.


Interessant nur, dass das Angebot für CP Ships just im gleichen Monat veröffentlicht wurde, in dem Maersk den Erfolg der Akquisition verkündet hatte.


Hat das Management von TUI möglicherweise „kopflos“ reagiert, in der Angst man könnte von der Entwicklung des Weltmarktes abgehängt werden, nachdem CMA-CGM zur Übernahme bereitstand?

 

Wurde deswegen das Übernahmeangebot für CP Ships gemacht?


Vermutlich werden wir das nie erfahren.

 

Was man sich aber durchaus ansehen kann, ist die Entwicklung der Gewinne, die P&O ausgewiesen hatte.

 

 

Verkürzter Auszug aus dem P&O Halbjahresbericht 2005 (Downloadlink)

 

Diese Grafik bietet Ihnen einen verkürzten Ausschnitt aus dem Halbjahresbericht von P&O, den Sie in der Downloadsektion abrufen können.


Zwischen den zwei in Pink gehaltenen Balken sehen sie die Entwicklung des Gewinns pro Aktie. Offenbar meldete P&O einen saftigen Gewinnsprung im Vergleich zum Vorjahr. In den ersten 6 Monaten wurden 4.01 $ pro Aktie verdient.


Wie ich Ihnen später zeigen werde, kann man ein sogar noch besseres 3. Quartal bei den Berechnungen zu Grunde legen.


Hätte Maersk P&O nicht übernommen, so dürften doch zumindest 8-9$ pro Aktie im Gesamtjahr 2005 nicht unrealistisch sein.


Legt man diese Zahlen zu Grunde, so hat Maersk in etwa den 6 bis 7-fachen Jahresgewinn des Jahres 2005 für P&O bezahlt.


Diese Tatsache wird später noch von enormer Wichtigkeit sein.